Schlagzeilen

„Attraktive Arbeitgeber nutzen moderne Vergütungssysteme in Verkauf und After Sales“ 

( Klicken Sie auf das Bild um das Video zu sehen )

 
Vortrag im Rahmen des Personalkongresses
„Employee Branding“
am 10. Und 11. Mai 2012
beim MMI Institut der Volkswagen AG in Braunschweig

 

 

Moderatorenausbildung
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Die eigenen Profis

Bei Veränderungsprozessen heißen die Zauberworte „von innen heraus“ und „unmittelbar“. Die Technik der Moderation unterstützt Prozesse ideal, da mit kleinem Aufwand faszinierende Ergebnisse erzielt werden. Die Moderationstechnik führt dazu, dass schneller gehandelt wird, Informationen offen weitergegeben werden, das Know-how aller Mitarbeiter mobilisiert wird und aus Betroffenen in kritischer Situation engagierte Beteiligte werden. Eigene Mitarbeiter, professionell zu Moderatoren ausgebildet, sind stets vor Ort und können als ein Teil des Unternehmens selbst jederzeit agieren.

 

In dynamischen Zeiten sollten alle Chancen, die der Markt bietet, genutzt werden? Die Ideen des Innovationsmanagements sollten aus den Köpfen der Führungskräfte heraus von allen Mitarbeitern übernommen und umgesetzt werden? Bei Zusammenschlüssen erfolgreicher Unternehmen sollten die Synergien aller Beteiligten gebündelt werden?

Dann sollte in dynamischen Zeiten die Moderationsmethode als aktives und effektives Instrument genutzt werden, um Veränderungsprozesse im eigenen Hause optimal zu begleiten und zu steuern.

 

 

So kann’s gehen

 
Ein Unternehmen im Ruhrgebiet stand vor einer strukturellen Absatzkrise, die nur durch massive und tief greifende Veränderungen überwunden werden konnte. Wir standen vor einer Aufgabe mit großen Herausforderungen:

  • Wie kann es das Unternehmen schaffen, alle Mitarbeiter zu begeistern für die Veränderungen, die hier aufgrund großer Umstrukturierungen am Markt unweigerlich auf das Unternehmen zukommen?
  • Wie gelingt es, alle in ein Boot zu bekommen, um sich auf die neuen Ziele auszurichten?
  • Wie können alle Kräfte vereint werden, um auch bei gelegentlichem Gegenwind und unberechenbaren Strömungen den Kurs beizubehalten?

Die prekäre Lage damals konnte in einen erfolgreichen Innovationsschub umgemünzt werden.

Die scheinbar unspektakuläre Lösung für diese Aufgabe lag in einem von unserem Auftraggeber vorgeschlagenen Modell der Unternehmenskommunikation. GiPsy ist stolz darauf, die Moderatoren für dieses damals auch für uns einmalige Projekt in 3x3tägigen Moderatorentrainings ausgebildet zu haben. In den so genannten Montagmeetings, innerhalb derer die Moderationsmethode zum Einsatz kam, hat sich die Organisation unseres Kunden in kürzester Zeit revolutioniert.

 



Dem lagen diese Gedanken zugrunde:

  • Qualifizierte, engagierte und verantwortungsvolle Mitarbeiter können bessere Entscheidungen treffen, wenn sie umfassend informiert sind und spüren, dass ihre Meinungen, ihre offene Kritik und ihre Ideen erwünscht sind.
  • Solche Mitarbeiter übernehmen Verantwortung, entwickeln Ideen, setzen neue Projekte konsequent um und tragen so zu der Entwicklung der Organisation bei.
  • Die Weitergabe von Informationen über alle Ebenen der Organisation und der Austausch unter den Mitarbeitern ist ein Schlüssel zum Erfolg.
  • Besprechungen, wie sie in den meisten Abteilungen bereits regelmäßig durchgeführt werden, sind eher von "oben nach unten" organisiert. Der Vorgesetzte gibt die Informationen weiter, die er für seine Abteilung für bedeutsam hält. Zu kurz kommen dabei zumeist Informationen, die die tägliche Arbeit in den Gesamtzusammenhang des Unternehmens stellen. Wer gemeinsame Ziele verfolgen will, muss wissen, was in Unternehmen und in der Geschäftsleitung besprochen wird.

Das MontagMeeting ist eine offene Informationsveranstaltung für alle Mitarbeiter der Abteilung. Der Abteilungsleiter veranstaltet das MontagMeeting und stellt seine Informationen zur Verfügung. Nicht er, sondern ein Moderator leitet das MontagMeeting. Dieser ist nur für den Ablauf verantwortlich. Für den Inhalt sorgen alle Teilnehmer des MontagMeetings in gleicher Weise. Die Teilnahme an MontagMeetings in anderen Abteilungen ist immer möglich, um den Austausch zwischen den Abteilungen zu fördern.

Nicht nur die Weitergabe und Diskussion von Informationen ist Gegenstand eines MontagMeetings, sondern auch die Besprechung aktueller Probleme, die Diskussion von Lösungsvorschlägen und die Einrichtung von Problemlösungsteams und Arbeitskreisen können Gegenstand der regelmäßigen Besprechungen sein.

Jeder Mitarbeiter hat die Möglichkeit, am MontagMeeting teilzunehmen. Die regelmäßige Durchführung ist ein absolutes Muss für alle Abteilungsleiter, sie sind die Veranstalter.Wer aus organisatorischen Gründen am MontagMeeting seiner Abteilung nicht teilnehmen kann, darf gerne das einer anderen Abteilung besuchen. Jedes MontagMeeting kann Fragen an die Kollegen in anderen Abteilungen oder an die Geschäftsleitung richten oder Kollegen aus anderen Abteilungen als Gast zum nächsten MontagMeeting einladen, um gemeinsame Themen zu erörtern.

 



Die Spielregeln im MontagMeeting

  • MontagMeetings finden nach Möglichkeit montags statt
  • MontagMeetings finden alle 3 Wochen statt
  • Maximale Dauer ist genau 90 Minuten
  • Pünktliches Erscheinen ist notwendig
  • Ein MontagMeeting ist kein Ersatz für die Abteilungsbesprechung
  • Der Abteilungsleiter ist der Veranstalter
  • Der Moderator führt durch das MontagMeeting
  • Je nach Thema ist das MontagMeeting abteilungsübergreifend
  • Die Teilnahme ist freiwillig
  • Jeder ist für die Zielerreichung mitverantwortlich
  • Der Dialog steht im Mittelpunkt
  • Diskussionen finden offen und auf gleicher Ebene statt
  • Alle Aussagen werden visualisiert
  • Die Redezeit ist zeitlich begrenzt
  • Jeder darf ausreden
  • Eigene Ideen sind erwünscht
  • Störungen haben Vorrang
  • Konflikte werden offen angesprochen
  • Nichts ist unmöglich
 


Eine alte Geschichte zum MontagMeeting

Der Wanderer begegnete auf seinem Weg nach Reims im tiefen Wald einem Mann, der mit Hammer und Meißel einen Stein bearbeitete. "Sie sehen doch, ich bearbeite den Stein", war die barsche Antwort des gestressten Mannes. Der Wanderer ging weiter seines Weges und dachte an die Anstrengungen der Arbeit.
Am Ende des Waldes angekommen, begegnete ihm ein weiterer Mann, der mit Hammer und Meißel einen Stein bearbeitete. "Ich mache ein Ornament", war die höfliche Antwort des Mannes. Der Wanderer ging weiter seines Weges und dachte an die Reize der Kunst.

 
Am Rande der Stadt angelangt, traf er wiederum einen Mann, der mit Hammer und Meißel einen Stein bearbeitete. "Ich baue eine Kathedrale", war die begeisterte Antwort des Mannes. Der Wanderer setzte sich dazu und genoss es, ein Bauwerk zu erschaffen.
- Überliefert -



Trainings zum Thema  

  • Dreistufiges Training: Moderationstechnik
    • Moderationstraining Modul 1:

Methodentraining

    • Moderationstraining Modul 2:

Teilnehmerorientierung

    • Moderationstraining Modul 3:

Prozessorientierung

 

  • Zweistufiges Intensivseminar:
    • Moderationstechnik I:

Moderation als Motor

Die Energie der Gruppe lenken  

    • Moderationstechnik II:

Energien freisetzen

Veräderungsprozesse aktiv gestalten